Bei VoIP-Cube möchten wir unseren Kunden so nah wie möglich sein. Aus dem Grund ist deren Beteiligung an der Weiterentwicklung unserer Software für uns elementarer Bestandteil unserer Arbeit. Im vergangenen Jahr haben wir die meisten unserer Software-Neuerungen auf Basis von direkten Kundenwünschen realisiert.

Gerne möchten wir Ihnen nachfolgend vorstellen, welche Neuerungen wir durchgeführt haben und von welchem Kunden bzw. aus welcher Branche die Anfrage genau kam. Wir verzichten aus Gründen der Diskretion auf die Nennung des vollen Kundennamens.

Yealink Transfers, Kunde 102655, Immobilien-Management

Für (Tisch)telefone des Herstellers Yealink kann die Art und Weise, wie das Telefon bei einem angenommenen Anruf bei Betätigen einer Kurzwahltaste reagiert, auf der Telefonanlage konfiguriert werden.

Damit ist es für den Administrator möglich zu entscheiden, ob in diesem Scenario  ein sogenannter „Blind Transfer“ (also direktes Vermitteln) oder ein „Attended Transfer“ (also Vermitteln mit Rücksprache) erfolgt.

Die Aufnahme dieser Steuerungsmöglichkeit in die Telefonanlagenadministration vereinfacht die Administration wesentlich, da die gewünschte Funktionalität nicht manuell auf den Telefonen konfiguriert werden muss.

Paging/Durchsagen, Kunde 102457, Gemeinnützige Organisation Soziales

In verschiedenen Situtionen ist es angezeigt, von einem Telefon aus eine „Durchsage“ an ein anderes Telefon oder eine Gruppe von anderen Telefonen zu machen. Typische Szenarien sind Alarmierungen im Katastrophen– oder Bedrohungsfall.

In einem solchen Fall soll der Nutzer eine Direktwahltaste nutzen können, die automatisch die Verbindung zu den anderen Telefonen herstellt, wobei letztere den Alarmruf automatisch beantworten und selbst „stumm“ geschaltet bleiben. Alles, was der auslösende Nutzer während Bestehens des „Durchsagerufes“ jetzt sagt (sein Telefon wird automatisch in den Freisprechmodus geschaltet), wird an die anderen Telefone übermittelt, so dass deren Nutzer alarmiert sind und allenfalls auch helfend wirksam werden können.

Die Funktion hat eine Besonderheit: Wird ein Telefon auf DND („Ruhe vor dem Telefon“) geschaltet, wird es auch einen solchen Durchsageanruf ignorieren (abweisen). Im Falle von (Tisch)Telefonen der Hersteller Snom und Yealink kann die Telefonanlage dies aber übersteuern und nur für genau die Durchsagefunktion die DND-Einstellung übersteuern, so dass auch Telefone in diesem Zustand die Durchsage empfangen können.

Erweiterung Statistik, Kunde 102457, Gemeinnützige Organisation Soziales

Häufig bedarf es bei mehreren externen Rufnummern der Auswertung, welche Zielrufnummer (etwa im Verhältnis zu anderen Rufnummern) wie häufig angerufen wurde.

Im Rahmen der Anrufbehandlung kann es nun aber vorkommen, dass der ursprünglich Angerufene den Anruf gar nicht entgegengenommen hat, sondern – etwa durch Rufübernahme oder Rufweiterleitung – ein völlig anderer den Anruf behandelt hat.

Dadurch kam es potenziell zu Verfälschungen, wenn das ursprüngliche Anrufziel betrachtet werden sollte, da man danach schlicht nicht filtern konnte.

Mit der geänderten Funktionalität prüft der Filter auf das Anrufziel jetzt nicht mehr nur das tatsächliche, sondern additiv das urprüngliche Anrufziel, so dass auch alle Anrufe gefiltert werden, die etwa durch Rufübernahme oder – weiterleitung letztlich von einem Dritten beantwortet wurden.

Feintuning Warteschlangen-Musik, Kunde 101588, Ski- und Snowboardschule

Warteschlangen bieten typischerweise 2 „Betriebsmodi“ an: Einen „transparenten“ Modus, in dem der Anrufer einfach ein Läuten hört (sozusagen als wäre er gar nicht in der Warteschlange) oder einen „Musikmodus“, den wir typischerweise von CallCentern kennen, bei dem der Anrufer in der „klassischen“ Warteschleife mit Musik und periodischen Ansagen ist. Beide Varianten wurden von uns bereits bis anhin konfigurierbar unterstützt.

Wir unterstützen nun einen dritten konfigurierbaren Modus, der die beiden Welten „verbindet“:

Wenn ein Anrufer in eine Warteschlange geführt wird und zu diesem Zeitpunkt wenigstens ein Agent in der Warteschlange den Anruf direkt entgegennehmen kann, verhält sich die Warteschlange „transparent“, der Anrufer bekommt also direkt ein Läuten. Sind aber zum Anrufzeitpunkt alle Agenten besetzt, bekommt der Anrufer eine Ansage und Wartemusik.

Damit kann – situationsbezogen – ein noch höherer Servicegrad in der Wahrnehmung der Anrufer erreicht werden.

Sie können diesen neuen Modus bei Ihren Warteschlangen alternativ zu den bereits bestehenden Modi konfigiurieren.

Umstellung SIP-Stack, Kunde 102731, Merketingagentur Printmedien

Sie kennen das Szenario: Sie wollen einen Telefonapparat auf Ihrem Schreibtisch und gleichzeitig wollen Sie aber – auch wenn Sie unterwegs sind – keinen Anruf verpassen und ihn mobil (DECT-Gerät oder Natel) entgegennehmen können.

Bis anhin ist die typische Lösung für diesen Anwendungsfall entweder eine Rufumleitung (die allenfalls kostenpflichtig ist) oder aber ein Ringruf mit mehreren Nebenstellen (etwa Tischtelefon 200, DECT 201 und Natel 202).

Dies ist in vielen Fällen nicht optimal, da einerseits keine „einheitliche“ Erreichbarkeit (dank verschiedener Nebenstellennummern) gegeben ist und andererseits bspw. Rufumleitungsszenarien über Ringrufe deutlich komplexer sind.

Mit der neuen Anlagensoftware sind wir jetzt in der Lage, diese Restriktion (konfigurierbar je Nebenstelle) aufzuheben:

Wir ermöglichen Ihnen dank eines technischen Umbaus an der Basis der Telefonanlage auf Wunsch, die Anmeldung mehrerer Endgeräte an einer Nebenstelle zu konfigurieren (der Vorgabewert ist nach wie vor: 1 Nebenstelle = 1 Endgerät/Anmeldung, siehe auch das Thema Sicherheit).

Sofern Sie von dieser Möglichkeit Gebrauch machen, wird die Anlage einen einkommenden Anruf dann immer an alle Endgeräte zustellen, die in diesem Moment an der Nebenstelle angemeldet sind, Sie haben also „Parallel Ringing“ innerhalb der gleichen Nebenstelle zur Verfügung.

Bitte beachten Sie hierbei aber immer auch das Thema Sicherheit: Grundsätzlich sollten Sie nur so viele parallele Anmeldungen an eine Nebenstelle erlauben, wie Sie wirklich benötigen. Für einen Mitarbeitenden, der nur ein Tisch- oder Funktelefon benutzt, sollte die Anzahl Endgeräte für seine Nebenstelle auch auf dem Vorgabewert bleiben.

Diese Erweiterung führt – gerade im Hinblick auf das Thema Sicherheit – zu einer weiteren Optimierung für sichere Telefonie:

Die Anlage unterstützt zusätzlich zur vorhandenen Kommunikation über UDP oder TCP jetzt auch vollumfänglich TLS und SRTP zwischen Endgerät und Telefonanlage. Oder einfacher: Sie haben die Möglichkeit, sowohl die Signalisierung („Anrufkommandos“) als auch die Sprachübertragung zwischen Endgerät und Anlage zu verschlüsseln.

Für alle Endgeräte, die die Anlage mit Konfigurationen versorgt, und die diese Verfahren unterstützen, konfigurieren wir Ihnen dies automatisch. Aktuell prüfen wir hier noch die Endgeräte von Mitel, da es dort noch Probleme gibt. Für Endgeräte von Panasonic, Snom und Yealink ist die Untertützung bereits vorhanden.

Und das Plus für Sie: Auch die Verschlüsselung ist per Nebenstelle konfigurierbar (als Vorgabewert ist sie deaktiviert), da der Einsatz von Verschlüsselung naturgemäss zu einem erhöhten Rechenaufwand führt und daher in seltenen Fällen Beeinträchtigungen der Sprachqualität (verglichen zu unverschlüsselten Verbindungen) auftreten könnte.

Unterstützung Audio-Codec OPUS, Alle Kunden

Gerade wenn Bandbreiten nicht garantiert werden können – etwa bei mobiler Nutzung der Telefonie auf dem Smartphone – ist es entscheidend, dennoch eine bestmögliche Sprachqaulität sicherzustellen.

Hierfür ist in den letzten Jahren international eine neue Audio-Technologie entwickelt worden, die unter dem Stichwort „OPUS-Codec“ zur Verfügung steht.

Unsere Telefonanlage unterstützt diesen Codec nunmehr für alle SIP-Nebenstellen. Zudem stellen wir sicher, dass alle Endgeräte, die den Codec unterstützen udn über die Telefonanlage konfiguriert werden, auch mit diesem Codec telefonieren können.

Bei Softclients (mobil oder PC) können Sie diesen Codec nunmehr alternativ aktivieren.

Der entscheidende Vorteil – etwa gegenüber dem Standardcodec G711, der die Sprachnorm des ISDN abbildet – ist, dass OPUS den Bandbreitenverbrauch bei nahezu unveränderter Sprachqaulität dynamisch anpassen kann, so dass gerade in schwierigen Umgebungen deutliche Qualitätsverbesserungen eintreten.

Unterstützung neue T5-Serie von Yealink, Alle Kunden

Mit unserer neuen Anlagensoftware unterstützen wir die neue – Android-basierte – Tischtelefonserie „T5“ des Herstellers Yealink. Die Unterstützung in Form der anlagengestützten Versorgung der Telefone mit der Konfiguration folgt dabei den bewährten Logiken, die wir bereits für die anderen Telefonmodelle des Herstellers anbieten.

Selbstverständlich sind die Erweiterungen für Yealink-Modelle (Transfermodus, DND-Übersteuerung bei Durchsagen) auch für die T5-Modelle verfügbar.

Firmware-Updates Snom, Yealink, Gigaset, Alle Kunden

Wie mit jedem Release haben wir auch diesmal Wert auf Funktionalität und Sicherheit bei den von uns per Provisionierung unterstützten Endgeräten geachtet.

Entsprechend stellen wir Ihnen für die Hersteller Panasonic, Snom, Yealink und Gigaset neue Firmwareversionen bereit, die wir bereits auf Funktionalität und Stabilität geprüft haben.

Parallel sind wir wie immer mit Herstellern in Kontakt, wenn es im Einzelfall bei bestimmten Funktionalitäten der Endgeräte Kompatibilitätsprobleme gibt, um Ihnen hier schnellstmöglich Lösungen anbieten zu können.

Bereit für Ihre neue Telefonielösung?

Lassen Sie uns wissen, wie wir Sie bei Ihrem Projekt unterstützen können.

 

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